27.08.2009, 5. Sommerferienlager Italien 2009

 

11. Tag - Montecassino und Pompeji

Obwohl es gestern erst recht spät ins Bett ging, waren heute früh alle pünktlich zur Abfahrt bei den Bussen. Um 9.30 Uhr fuhren die ersten Gruppen los um Montecassino und Pompeji zu besuchen. Um 10.30 Uhr folgten dann die Busse die nur Pompeji ansteuerten.
Auf dem 516 Meter hohen Berg Montecassino befindet sich ein aktives Kloster, welches 529 n. Chr. von Benedikt von Nursia gegründet wurde. Das Benediktinerkloster zählt zu den größten geistlichen Zentren des Mittelalters und heute zu den schönsten Klöstern weltweit. Leider wurde es oft zerstört, so auch im 2. Weltkrieg durch Bombenangriffe der Allierten. Der italienische Staat half es innerhalb von 10 Jahren wieder so aufzubauen, wie es einst war.

Für die Touristen ist nur ein bestimmter Teil geöffnet. So kamen die Teilnehmer über den wunderschönen Kreuzgang zum großen Vorhof. Von hier aus führt eine große Treppe zur Krypta, die damals als einziges Bauwerk den Bombenangriff überstand. Neben der Grabstätte des Hl. Benedikt von Nursia bestaunten die Jugendlichen die vielen Skulpturen, Mosaike und Basreliefs ehemaliger Mönche und Nonnen.

Nun ging es weiter nach Pompeji. Die Ausgrabungsstätte kurz hinter Neapel begann mit der Freilegung der "versunkenen Stadt" im 18. Jahrhundert und ist auch heute noch damit beschäftigt. Lediglich 1/3 der Stadt wurde bereits ausgegraben und davon sind nur 14 % für die Besucher zu besichtigen. Dennoch erstreckt sich die Sehenswürdigkeit Pompeji über eine riesige Fläche und bietet genug zu entdecken und erkunden.
Grund für dies alles war der Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. der die ganze Stadt unter einer 6-7 Meter hohen Ascheschicht begrub.

Die Jugendlichen hatten genug Zeit sich in Pompeji umzusehen und zu besichtigen. Sie konnten erfahren wie die Pompejaner damals lebten, wie sie ihre Zeit verbrachten und wo sie beispielsweise ihr Brot kauften. Interessant fanden viele die Gipsabdrücke der Menschen, die in der Asche eingeschlossen wurden. Die mit der Zeit entstandenen Hohlräume wurden mit Gips ausgegossen und ausgestellt.

Gegen 17.00 Uhr machten sich die Busse auf den Rückweg und erreichten gegen 20.30 Uhr das Camp.
Nach der Lagerrunde wurde bis 0.30 Uhr auf der Tanzfläche noch ein wenig gefeiert bis dann um 2.00 Uhr die Nachtruhe begann.